Die Magie der Heide

Landschaftsfotografie ist im Ruhrgebiet eher ein schwieriges Unterfangen. Auch wenn sich durch den Strukturwandel vieles zum positiven geändert hat, handelt es sich immer noch um eine sehr industrielle Region Deutschlands. Selbst in den hintersten Ecken ist es so gut wie unmöglich, Bilder ohne Spuren menschlicher Zivilisation zu fertigen. Vielleicht ist dies der Grund, warum die Landschaftsfotografie in den 18 Jahren in denen ich mich mit Naturfotografie beschäftige, eher eine Nische einnahm und wenn überhaupt im Urlaub eine Rolle spielte. Pandemiebedingt zieht es aktuell viele Mitmenschen in die Natur, Wälder und Naherholungsgebiete werden gerade an den Wochenenden regelrecht überrannt. Dieser Umstand führte dazu, dass meine Frau und ich in den letzten eineinhalb Jahren zum einen neue Gebiete aufsuchten, dies aber bevorzugt in den frühen Morgenstunden bevor die Massen einströmen. So führte uns Corona unter anderen auch in das nördliche Ruhrgebiet in ein kleines Heidegebiet. Hier fand ich dann ein schnell erreichbares und ergiebiges Fotogebiet, welches zu allen Jahreszeiten mit seinen Reizen zu überzeugen weis. Besonders zur Blütezeit der Erika von Anfang August bis Mitte September kann man bei entsprechenden Lichtstimmungen in Verbindung mit Frühnebel geradezu magische Momente im Bild festhalten.

 

Die Magie der Heide
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